UNTERNEHMEN IN DER KRISE

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Lesezeit: 1 min

UNTERNEHMEN IN DER KRISE

10 typische Ursachen hat die Schieflage eines Unternehmens – 10 Auswege aus Ihrer Krise.

Eine Unternehmenskrise ist das genaue Gegenteil von einem Betriebsunfall. Sie ist niemals zufällig. Sie kommt nie aus dem Nichts. Und: immer geht ihr ein Managementfehler voraus.

Übernehmen Sie die Verantwortung!

Nur was Sie als Unternehmer selbst verantworten, kann durch Sie selbst optimiert werden. So zeigen Liquiditätskrisen einer GmbH in Not vor allem dem Geschäftsführer die sofortige Fehleranalyse und die Ermittlung des tatsächlichen Insolvenz-Risikos auf.

Besonders wichtige Sofort-Maßnahmen:

10 typische Krisenursachen auf einen Blick (Inhaltsangabe des E-Books):

Krisenursache 1: Sie haben ein Produkt, das der Markt nicht nachfragt. (Leseprobe unten)

Krisenursache 2: Sie haben zu hohe Privatausgaben.

Krisenursache 3: Sie beschäftigen zu viele Mitarbeiter

Krisenursache 4: Sie haben zu hohe Forderungsausfälle.

Krisenursache 5: Sie schieben einen Schuldenberg vor sich her.

Krisenursache 6: Sie legen mehr Wert auf Modernität als auf Effektivität.

Krisenursache 7: Sie befinden sich in einer endlosen Verlustphase.

Krisenursache 8: Sie haben aufgrund von Großaufträgen expandiert, die jetzt ausbleiben.

Krisenursache 9: Sie haben in guten Zeiten keine Rücklagen gebildet.

Krisenursache 10: Sie suchen Krisenursachen bei anderen und nicht bei sich selbst.

Leseprobe E-Book:

Krisenursache 1:

Sie haben ein Produkt, das der Markt nicht nachfragt.

Am Anfang einer Unternehmensgründung steht die Idee von einer Marktstrategie bzw. von einem Produkt, das auf dem Markt nachhaltig mit Gewinn abgesetzt werden kann.

Ist das Produkt dann marktfähig, werden dadurch die betrieblichen Kosten und der Unternehmerlohn gedeckt.

Ob es aber auch wirklich so eintrifft, darüber entscheiden weder ein gut ausgeklügelter Business-Plan noch eine Zeit und Geld vergeudende Soll-Ist Abweichungs-Analyse, sondern ausschließlich das Wechselspiel von Angebot und Nachfrage, also der Markt. Hilfreich allein sind dazu Erhebungen über das wirtschaftliche Umfeld, die Mitbewerber, das Vertriebskonzept, die einzelnen Schritte der Realisierung, die Organisation, die Chancen und Risiken sowie ein realistischer Finanzplan.

Ausweg 1:

Bleibt das Produkt ‒ nach einer anfänglich durchaus realistischen Durststrecke ‒ auf Dauer nicht marktfähig, empfiehlt sich durchaus der rechtzeitige Marktausstieg. Gibt es keine weiteren Möglichkeiten (Stichworte: Insolvenzvermeidung durch Verschmelzung von Firmen, Betriebsaufspaltung oder etwa Bankgespräch) oder keine anderen Produkte, liegt eine Liquidation des Unternehmens zur Vermeidung von Illiquidität nahe.

Dazu sollten Sie sich, so schnell es geht, Hilfe bei Fachleuten Ihres Vertrauens holen: Bei Ihrem Steuerberater, bei vertrauenswürdigen erfahrenen Unternehmerkollegen oder bei einem Experten, der Ihnen in der nicht ganz einfachen Situation einer Liquidation Ihres Unternehmens unterstützend zur Seite stehen kann.